Wenn im Herbst die Tage kürzer werden und das Licht weicher, stellt sich für jeden Motorradfahrer dieselbe Frage: Wohin noch einmal, bevor die Saison endet? Die Alpen? Zu voll, zu weit, zu wetterlaunisch. Die üblichen Hausrunden? Kennt man auswendig. Unsere Antwort liegt näher, als viele denken – und wird trotzdem von den meisten übersehen: der Bayerische Wald.
Das Kurvenrevier, das keiner auf dem Zettel hat
Während sich an schönen Wochenenden halb Süddeutschland über die klassischen Alpenpässe schiebt, bleibt der Bayerische Wald erstaunlich leer. Dabei bietet er alles, was Motorradfahrerherzen höherschlagen lässt: geschwungene Höhenstraßen, dichte Wälder, die sich immer wieder zu weiten Ausblicken bis nach Böhmen öffnen, und ein Streckennetz aus kleinen Landstraßen, auf denen man oft kilometerlang keinem anderen Fahrzeug begegnet.
Kein Blitzermarathon, keine Blechlawinen, kein Stop-and-go vor der Passhöhe. Stattdessen: Rhythmus. Kurve reiht sich an Kurve, der Belag ist überraschend gut, und wer aufmerksam fährt, entdeckt zwischen Großem Arber, Nationalpark und Dreisessel Strecken, die es locker mit so manchem Alpental aufnehmen können – nur eben ohne den Trubel.
Warum gerade im Herbst?
Der Bayerische Wald spielt seine Stärken genau dann aus, wenn die Saison sich dem Ende neigt. Die Wälder färben sich golden, der Morgennebel liegt in den Tälern, und die klare Herbstluft macht die Fernsicht vom Arber oder vom Dreisessel zu einem Erlebnis, das man im flirrenden Sommer so nicht bekommt.
Dazu kommt ein ganz praktischer Vorteil: Die Region liegt für die meisten von uns nur eine entspannte Tagesetappe entfernt. Keine lange Anreise, kein Alpenstress – dafür maximale Fahrzeit auf den Strecken, für die man eigentlich gekommen ist.
Mehr als nur Kurven
Wer uns kennt, weiß: Bei MOTO e GUSTO gehört zum Fahren immer auch das Genießen. Und auch da liefert der Bayerische Wald. Deftige bayerische Wirtshausküche, Brotzeiten mit Blick über die Höhenzüge, gemütliche Quartiere, in denen abends niemand auf die Uhr schaut – und auf dem Weg dorthin Kulturschätze wie die Walhalla hoch über der Donau, das Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch oder das verwinkelte Altmühltal.
Genau diese Mischung macht für uns einen gelungenen Saisonausklang aus: noch einmal alles, was das Motorradjahr ausgemacht hat. Kurven, Landschaft, gutes Essen – und die Gemeinschaft von Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen.
Unsere Saisonabschlusstour 2026
Kein Wunder also, dass wir unsere diesjährige Abschlussfahrt genau dorthin führen: ein Tag Anreise, drei Tage Bayerischer Wald, ein Tag Abreise, mit festem Basisquartier in Bodenmais, zwei vollen Fahrtagen rund um Arber, Nationalpark und Dreisessel – und einer Rückfahrt, die selbst noch einmal ein Highlight ist, über die Walhalla, Weltenburg und das Altmühltal. Rund 800 Kilometer feinste Landstraße, kein Meter Autobahn.
Wenn du die Saison nicht einfach auslaufen lassen, sondern mit einem echten Höhepunkt beenden willst: Alle Details zur Abschlussfahrt findest du auf unserer Tourenseite.
Denn das Beste liegt bekanntlich: hinter der nächsten Kurve.
MOTO e GUSTO. Hinter der nächsten Kurve.




















