Sound »Colorado« hören …
Italien ist mehr als ein Land, es ist ein Lebensgefühl. Dolce Vita. Atemberaubende Küstenstraßen, kurvenreiche Pässe, sonnige Hügellandschaften und geschichtsträchtige Städte machen das Bel Paese zur Traumdestination für Motorradfahrer.
Erlebe unvergessliche, geführte Motorradtouren durch Italien. Ob durch die sanften Weinberge der Toskana, über die dramatischen Kurven der Dolomiten oder entlang der Riviera – in Italien verbinden sich Fahrspaß, Kultur und Kulinarik zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Wer Motorradfahren mit Genuss, Stil und Entdeckungslust verbinden möchte, findet hier das perfekte Reiseziel.
Mit Leidenschaft, Know-how und Liebe zum Detail schaffen wir einzigartige Motorradreise-Erlebnisse. Sie machen Deine Motorradtour durch Italien zu etwas ganz Besonderem. Lass den Alltag hinter Dir und starte mit MOTO e GUSTO in Dein nächstes Motorradabenteuer!
Italien bietet eine beeindruckende Vielfalt für Motorradreisen und jede Region verzaubert mit ihrem ganz eigenen Charakter sowie besonderen Reizen. Wir bieten spannende Touren, die von alpinen Panoramen bis zu mediterranem Küstenflair reichen.
Den Auftakt machen die Dolomiten und Südtirol, wo kurvenreiche Alpenpässe, spektakuläre Bergpanoramen und hervorragend ausgebaute Straßen auf ambitionierte Fahrer warten. Highlights wie die Sella Ronda, der Passo di Giau oder das Stilfser Joch versprechen Fahrspaß pur und machen diese Region zu einem wahren Eldorado für Motorradbegeisterte.
In der Toskana hingegen laden sanfte Hügel, malerische Zypressenalleen sowie mittelalterliche Städte wie Siena und San Gimignano zum entspannten Cruisen ein. Hier vereinen sich Genuss, Kultur und Kulinarik auf perfekte Weise – ideal für Genießer, die das Dolce Vita auf zwei Rädern erleben möchten.
Ein ganz besonderes Erlebnis bietet die Emilia-Romagna, wo die berühmte Motorvalley mit Marken wie Ducati und Ferrari auf charmante Städte wie Bologna, Modena und Parma trifft. Diese Region verbindet die Leidenschaft fürs Motorrad mit exzellenter Küche und kulturellem Reichtum – eine Kombination, die Herz und Gaumen gleichermaßen anspricht.
Wer enge Serpentinen und atemberaubende Ausblicke liebt, wird sich in Ligurien wohlfühlen. Küstenstraßen mit Meerblick, mediterrane Dörfer und ein mildes Klima machen die Region vor allem im Frühling und Herbst zu einem Traumziel für Motorradfahrer.
Etwas ruhiger, aber nicht weniger faszinierend präsentieren sich Umbrien und die Marken. Hier dominieren unberührte Natur, wenig Verkehr und kulturelle Schätze wie Assisi oder Urbino. Diese Regionen sind der Geheimtipp für alle, die abseits der bekannten Pfade unterwegs sein wollen.
Ein ganz eigenes Motorraderlebnis verspricht Sardinien: Traumhafte Küstenstraßen, bergige Inlandrouten und kaum befahrene Straßen machen die Insel zu einem der besten Motorradziele Europas – besonders in der Vor- oder Nachsaison.
Für Abenteurer und Entdecker bietet Sizilien ein kontrastreiches Panorama mit Vulkanlandschaften rund um den Ätna, beeindruckenden Küstenrouten und einer Fülle historischer Stätten. Intensiv, facettenreich und voller Geschichte – ein echtes Highlight für neugierige Reisende.
Nicht zuletzt locken die Abruzzen und der Apennin mit wilden Berglandschaften, einsamen Straßen und authentischen Dörfern. Diese Regionen bestechen durch ihren rauen, ursprünglichen Charme und sind wie geschaffen für Naturliebhaber und Kurvenfans.
Wenn du keine unserer Touren verpassen möchtest, melde dich einfach zu unserem Newsletter an – so bleibst du stets bestens über unsere Planungen informiert.
Stell dir vor: Der Motor brummt im Leerlauf, die Sonne steht tief über den Hügeln, und vor dir liegt eine Straße, die sich wie ein Band aus Asphalt durch Olivenhaine, Weinberge und mittelalterliche Dörfer schlängelt. Rechts das satte Grün der Ligurischen Alpen, links irgendwann das tiefblaue Funkeln des Mittelmeers. Das ist der Moment, für den wir fahren – und genau diesen Moment wollen wir mit dir teilen.
Diese Tour ist mehr als eine Ansammlung von Kilometern. Sie ist eine Liebeserklärung an das Motorradfahren: an Kurven, die genau richtig liegen, an kleine Dörfer, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint, und an Abende, an denen man sich mit einem kühlen Glas Wein erzählt, welche Kehre heute die schönste war.
Ligurien – schmaler Streifen, unendliche Vielfalt
Ligurien ist eine der schmalsten und zugleich abwechslungsreichsten Regionen Italiens: ein schmaler, geschwungener Küstenstreifen, eingeklemmt zwischen dem Mittelmeer und den Ligurischen Alpen bzw. Apennin. Genau diese Enge macht sie für uns Motorradfahrer so besonders – auf wenigen Kilometern wechseln sich Panoramastraßen hoch über der Küste, schattige Serpentinen durch Pinien- und Olivenwälder und flache Abschnitte entlang der Riviera ab. Man nennt Ligurien auch die „Blumenriviera“, denn ihr mildes Klima lässt hier schon im Winter Mimosen und Orangenbäume blühen. Die Region ist geprägt von bunten Fischerdörfern, terrassierten Weinbergen, die sich fast senkrecht ins Meer stürzen, und einer Küche, die für Pesto, frischen Fisch und Focaccia berühmt ist. Wer einmal hier gefahren ist, versteht, warum Ligurien für viele Biker zu den schönsten Ecken Europas zählt.
Treffpunkt und Ausgangspunkt: Varese am Lago Maggiore
Wir treffen uns im Hotel Ristorante Vecchia Riva – dem perfekten Startpunkt für alle, die aus Mitteleuropa anreisen. Hier lernt ihr euch kennen, spürt das erste Kribbeln der Vorfreude. Ein gemeinsamer Abend, ein Workshop rund ums Motorradfahren, und schon am nächsten Morgen heißt es: Helm auf, Motor an, los geht’s durch das Piemont in Richtung Süden.
Unser Basislager: Ricaroka Exclusive Room & Spa, Albenga
Statt jeden Tag Koffer zu packen, gönnen wir uns Ruhe im Wandel: Unser Basishotel für die Tage in Ligurien ist das Ricaroka Exclusive Room & Spa in Albenga, mitten in der Blumenriviera gelegen. Von hier aus starten wir jeden Morgen zu neuen Tagestouren – ihr müsst also nur einmal auspacken und könnt euch abends nach einem erlebnisreichen Fahrtag im Spa-Bereich entspannen, bevor es am nächsten Morgen mit frischer Energie weitergeht.
Das Ricaroka Exclusive Room & Spa (Booking.com Bewertung 9,4) ist ein charmantes und modern renoviertes 4-Sterne-Hotel im historischen Zentrum von Albenga an der ligurischen Riviera. Es besticht durch seine zentrale Lage, nur neun Gehminuten vom Römischen Marinemuseum und wenige Minuten vom Strand entfernt.
Die Unterkunft bietet:
Moderne, schallisolierte Zimmer, die teilweise über einen Balkon und einen Safe verfügen.
Wellness: Ein luxuriöser Spa- und Wellnessbereich mit Whirlpool, Sauna und Dampfbad.
Kulinarik: Ein hervorragendes À-la-carte-Frühstück sowie ein hauseigenes Restaurant, das für sein Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt wird.
Ausstattung: Kostenloses WLAN, eine 24-Stunden-Rezeption mit Express-Check-in/-out sowie Privatparkplätze direkt vor Ort.
Gäste schätzen besonders die herzliche familiäre Atmosphäre durch die Gastgeber Antonio und sein Team.
Die Tagestouren – Kurven, Küste, Geschichte
Von Albenga aus erschließen wir das Beste, was das westliche Ligurien für Motorradfahrer zu bieten hat. Wir fahren durch einige der offiziell schönsten Dörfer Italiens, die Borghi più belli (die Region zählt allein 27 Orte, die mit diesem Prädikat ausgezeichnet sind), auf kurvenreichen, verkehrsarmen Straßen, mit Fotostopps dort, wo die Aussicht es verdient.
Eine Tour führt hinauf ins Argentina-Tal, an die Hänge des Monte Saccarello, zum mittelalterlichen Bergdorf Triora auf fast 800 Metern, mit engen Gassen und Steinhäusern, umgeben von dichten Wäldern und Weinbergen. Ein Ort, an dem man den Motor abstellt und für einen Moment einfach nur staunt.
Eine andere Etappe folgt der Riviera dei Fiori, der Blumenriviera, vorbei an Cervo, Alassio, Finale Ligure bis nach Genua, wo Renaissance-Paläste und verwinkelte Altstadtgassen auf euch warten. Und natürlich darf der Abstecher an die Côte d’Azur nicht fehlen: über Sanremo mit seiner charakteristischen Altstadt La Pigna und das zauberhafte Dolceacqua, jenes Dorf, das schon Claude Monet 1884 so verzauberte, dass er es in seinen Bildern verewigte, bis hinunter nach Monte-Carlo. Glamour, Geschichte und Fahrspaß an einem Tag.
Unser Tourguide – ein halbes Leben in Ligurien
Was diese Tour besonders macht, ist nicht nur die Route, sondern der Mensch, der euch führt: Unser Tourguide verbringt fast die Hälfte des Jahres in Ligurien und kennt die Region wie seine eigene Westentasche. Er weiß, welche Straße gerade jetzt am wenigsten Verkehr hat, wo man die beste Focaccia der Gegend bekommt, und welche Aussicht man sich für den perfekten Fotostopp aufheben sollte. Mit ihm fahrt ihr nicht einfach eine Strecke ab, ihr entdeckt Ligurien so, wie es nur ein echter Kenner zeigen kann.
Erlebe die Emilia-Romagna mit allen Sinnen: Diese 8-tägige Motorradtour in eine der spannendsten Regionen Italiens verbindet spektakuläre Landschaften mit kulturellen Highlights, kulinarischem Hochgenuss und Besuchen im Ducati-Museum in Bologna und im Ferrari-Museum in Maranello. Von den Alpen über kurvenreiche Bergpässe bis zur Adria und zurück.
Unsere Tour startet südlich von München und führt durch das Alpenvorland Richtung Garmisch-Partenkirchen. Über den Fernpass geht es weiter ins Tiroler Inntal, wo sich hinter Landeck der Anstieg zum Reschenpass eröffnet. Oben erwartet uns der berühmte versunkene Kirchturm im Reschensee – ein perfekter Fotospot.
Von dort cruisen wir entspannt bergab ins sonnige Südtirol – durch das Vinschgau bis ins mediterran anmutende Meran.
Von Meran geht’s durch Südtirol und das Trentino auf kurvenreichen Straßen Richtung Süden. Die Landschaft wechselt von Alpenflair zu den sanften Hügeln der Emilia. In Maranello, dem Zuhause von Ferrari, wartet das legendäre Ferrari-Museum – ein Muss für jeden Motorrad- und Autofan.
Nur wenige Kilometer weiter erreichen wir Modena – Stadt der schnellen Maschinen, des Aceto Balsamico Tradizionale und der italienischen Lebenskunst.
Der Tag beginnt mit einem Abstecher nach Bologna, der lebendigen Studentenstadt mit endlosen Arkaden, mittelalterlicher Altstadt und – für Motorradfans unverzichtbar – dem Ducati-Museum in Borgo Panigale. Weiter geht’s nach Ravenna, berühmt für seine einzigartigen byzantinischen Mosaike und UNESCO-Welterbestätten.
Die Etappe endet entspannt an der Adriaküste in Rimini – perfekt für einen Aperitivo mit Meerblick und einen Hauch Dolce Vita.
Heute geht’s ins Hinterland – und zurück in die Geschichte: Zuerst zur ältesten Republik der Welt, San Marino, mit spektakulären Ausblicken von den drei Festungstürmen. Danach weiter ins UNESCO-Welterbe Urbino, Renaissance-Stadt und Geburtsort Raffaels. Am Nachmittag führt die Route über kurvige Panoramastraßen zur dramatisch gelegenen Festung von San Leo, hoch auf einem Felsplateau.
Am Abend rollen wir zurück nach Rimini – mit vielen Eindrücken und einem Lächeln im Helm.
Die Route führt uns zunächst durchs grüne Hinterland über Cesena, vorbei an Weinbergen und Olivenhainen. Danach wechseln wir von der Emilia in die Romagna – auf herrlichen Nebenstraßen über die Hügel des Apennin. In Ferrara, der Stadt der Renaissance, warten das imposante Castello Estense, breite Stadtmauern und historische Gässchen auf uns. Der letzte Abschnitt bringt uns zurück nach Bologna, wo sich der Tag bei Tortellini und Lambrusco unter den Arkaden entspannt ausklingen lässt.
Diese Etappe ist ein echtes Highlight für Kurvenfans: Von Bologna aus windet sich die Strecke durch die grünen Hügel des Apennin, vorbei an kleinen Dörfern, Kastanienwäldern und einsamen Höhenzügen. Über kurvige Landstraßen geht es Richtung Westen – weit abseits der Autobahn. In Parma lohnt sich ein Zwischenstopp: Heimat des berühmten Parmaschinkens und des originalen Parmigiano Reggiano – Kultur und Kulinarik im perfekten Gleichklang. Der Tag endet in Piacenza, einer charmanten Stadt am Rande der Po-Ebene – ideal für einen Aperitivo auf der Piazza und etwas Entspannung nach einem sportlichen Fahrtag.
Ein ruhiger Start durch die weite Po-Ebene bringt uns nach Cremona, der Stadt der Geigenbauer und musikalischen Meisterwerke. Ein Bummel durch die Altstadt mit dem prächtigen Domplatz lohnt sich – vielleicht sogar ein kurzer Besuch im Geigenmuseum? Von dort aus geht’s weiter Richtung Gardasee – über kleine Landstraßen, durch Weingärten und vorbei an Olivenhainen. Nach einem entspannten Stopp am Südufer fahren wir entlang der Seestraße oder durchs Hinterland weiter nach Rovereto, am Fuß der Trentiner Alpen – ein charmantes Städtchen zwischen mediterranem Flair und alpiner Frische.
Die letzte Etappe beginnt entspannt in Rovereto – mit Blick auf die Trentiner Berge im Morgenlicht. Über das Etschtal geht es nordwärts Richtung Bozen, vorbei an den Südtiroler Weinbergen und Apfelplantagen. Ab dort wartet noch einmal echtes Kurvenvergnügen: Über den Brennerpass oder – für eine sportlichere Variante – über kleinere Passstraßen wie Penser Joch oder Jaufenpass (optional) geht’s zurück nach Österreich.
Nach der Querung des Inntals und einem letzten Blick auf die Zugspitze geht es zurück nach München – mit dem Kopf voller Eindrücke, dem Herz voller Italien und dem Gefühl, dass es nicht die letzte Tour gewesen sein wird.
Individuelle Heimreise.
Diese 8-tägige Motorradtour vereint spektakuläre Alpenpässe, kurvige Panoramastraßen und das volle Lebensgefühl der Emilia-Romagna. Zu den Highlights zählen Städte wie Bologna, Parma, Ferrara, Ravenna und Urbino. Besuche legendärer Orte wie das Ferrari-Museum in Maranello und das Ducati-Museum in Bologna. Wir entdecken UNESCO-Welterbestätten, genießen regionale Spezialitäten direkt bei den Erzeugern und erleben die perfekte Mischung aus Fahrspaß, Kultur und italienischem Genuss.
Einmal rund um den Stiefel – die Tour Deines Lebens
Es gibt Motorradtouren, und es gibt Reisen, von denen man noch Jahre später erzählt. Diese gehört zur zweiten Sorte: In 24 Tagen einmal komplett um den italienischen Stiefel – von Nürnberg über die großen Alpenpässe ans Mittelmeer, die Westküste hinunter bis zur äußersten Spitze Kalabriens, und über die Adria, die Abruzzen und die Dolomiten wieder nach Hause. Rund 5.500 Kilometer, auf denen sich Italien von seiner ganzen Bandbreite zeigt: die alte Passstraße über den San Bernardino, die Fischerdörfer der Cinque Terre, die Zypressenhügel der Toskana, die schwindelerregende Amalfitana – und ein Süden, den die meisten Reisenden nie zu sehen bekommen.
Denn das ist das Besondere an dieser Tour: Sie endet nicht dort, wo die üblichen Italienreisen umkehren. Hinter der Amalfiküste beginnt das wilde, ursprüngliche Italien – die einsame Cilento-Küste, Tropea auf seinem Felsen über türkisblauem Wasser, die Bergstraßen des Aspromonte mit Blick hinüber auf Sizilien und den Ätna. Auf der Rückfahrt warten die Höhlenstadt Matera, die Kurven des Gargano und die mondhafte Hochebene des Campo Imperatore, bevor die Dolomiten das große Finale liefern. Rom lassen wir dabei ganz bewusst links liegen: Statt Großstadtverkehr führt die Route durch das stille Bergland des Apennin, dort, wo Motorradfahren noch Freiheit bedeutet.
Die Etappen sind auf Genuss ausgelegt: 250 bis 350 Kilometer pro Tag, überwiegend auf kurvigen Landstraßen, mit Zeit für Espresso-Stopps, Fotohalte und lange Mittagspausen am Meer. Nach jeweils vier Fahrtagen ist ein Ruhetag an einem besonderen Ort eingeplant, für Cinque Terre, Capri oder einfach einen Tag am Strand. Eine Reise für die Motorradfahrer, die Italien nicht nur besuchen, sondern erfahren wollen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Grobplanung · Stand: Juli 2026
Die Tour auf einen Blick
Dauer: 24 Tage (20 Fahretappen, 4 Ruhetage)
Gesamtstrecke: ca. 5.500–5.800 km (zzgl. optionaler Touren)
Tagesetappen: ca. 250–350 km, Genusstempo auf Landstraßen
Ruhetage: Tag 5 (La Spezia), Tag 10 (Amalfi), Tag 15 (Sila), Tag 20 (Conero)
Charakter: Alpenpässe, Küstenstraßen, Apennin – Rom wird bewusst umfahren
Beste Reisezeit: Mai–Juni oder September–Anfang Oktober
Die Tagesetappen
1 | Nürnberg – Bregenz / Bodensee ca. 300 km
Romantische Straße, Allgäu, Ankunft am Bodensee – Einrollen Richtung Alpen
2 | Bregenz – San Bernardino – Comer See (Menaggio), ca. 300 km
Rheintal, Via-Mala-Schlucht, alte San-BernardinoPassstraße (2.065 m), Bellinzona
3 | Comer See – Genua ca. 290 km
Seeuferstraßen, Po-Ebene, Passo del Penice, Ankunft am Mittelmeer
4 | Genua – La Spezia ca. 130 km
Kurze Küstenetappe: Portofino, Sestri Levante, Passo del Bracco
5 | RUHETAG La Spezia – Cinque Terre per Boot oder Bahn, alternativ kleine Runde über den Passo del Bracco
6 | La Spezia – Siena, ca. 270 km
Lucca, toskanische Nebenstraßen, Chianti-Ausläufer
7 | Siena – Orvieto, ca. 190 km
Val d‘Orcia, Radicofani, Bolsena-See – kurze Genussetappe
8 | Orvieto – Gaeta / Sperlonga, ca. 340 km
Rom wird weiträumig östlich umfahren (Terni, Sora, Itri) – einsame Bergstraßen
9 | Gaeta – Amalfiküste (Amalfi/Ravello), ca. 200 km
Neapel umfahren, Halbinsel von Sorrent, Traumstraße Amalfitana
10 | RUHETAG Amalfiküste
Capri- oder Pompeji-Ausflug, alternativ kleine Amalfitana-Runde
11 | Amalfi – Maratea, ca. 280 km
Cilento-Küste, Paestum, Capo Palinuro
12 | Maratea – Tropea, ca. 290 km
Küstenstraße SS18, Capo Vaticano, Sonnenuntergang in Tropea
13 | Tropea – Stiefelspitze – Roccella Ionica, ca. 280 km
Reggio Calabria, südlichster Punkt des Stiefels (Melito), Aspromonte-Bergstraßen
14 | Roccella – Sila-Hochebene (Camigliatello), ca. 250 km
Ionische Küste, Bergstraßen in den Sila-Nationalpark
15 | RUHETAG Sila
Kleine Runde um die Sila-Seen (ca. 100 km) oder Erholung in den Bergen
16 | Sila – Matera, ca. 280 km
Pollino-Ausläufer, Basilikata, Sassi von Matera (UNESCO)
17 | Matera – Vieste (Gargano), ca. 320 km
Castel del Monte, Gargano-Küstenstraße – eine der besten Kurvenstrecken Süditaliens
18 | Vieste – Sulmona (Abruzzen), ca. 330 km
Gargano-Nordküste, Termoli, hinein in die Abruzzen
19 | Sulmona – Riviera del Conero , ca. 290 km
Gran Sasso / Campo Imperatore, Ascoli Piceno, Adriaküste bei Sirolo
20 | RUHETAG Conero
Strandtag oder kleine Runde ins Hinterland (Urbino, ca. 200 km)
21 | Conero – San Marino – Ravenna, ca. 230 km
Abstecher San Marino, Mosaiken von Ravenna
22 | Ravenna – Cortina d‘Ampezzo, ca. 330 km
Po-Delta, Belluno, Einfahrt in die Dolomiten (optional Passo Giau)
23 | Cortina – Kufstein, ca. 280 km
Pustertal, Felbertauern oder Gerlospass, Kitzbüheler Alpen
24 | Kufstein – Nürnberg, ca. 280
Chiemsee, bayerische Landstraßen – Heimkehr
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
Die folgenden Highlights liegen direkt an der Route oder sind mit kleinen Abstechern erreichbar.
Die Auswahl für die Feinplanung:
Alpen & Oberitalien (Tage 1–3):
Bodensee – Hafenpromenade von Lindau oder Bregenz zum Auftakt
Via-Mala-Schlucht – die berühmte „böse Straße“ bei Thusis, spektakulär in den Fels gehauen
San Bernardino – die alte Passstraße (2.065 m) mit ihren geschwungenen Kehren, deutlich ruhiger als die großen Nachbarpässe
Bellinzona – drei UNESCO-Burgen im Tessin, erster Espresso auf italienisch
Comer See – Bellagio und die Uferstraße nach Menaggio, Aperitivo mit Seeblick
Ligurien (Tage 4–5):
Genua – Porto Antico und die größte Altstadt Europas, Pesto im Ursprungsland
Portofino – der wohl schönste Hafenort Italiens (früh morgens anfahren)
Cinque Terre – fünf bunte Dörfer an Steilküste, UNESCO-Welterbe, am Ruhetag per Boot oder Bahn
Toskana & Umbrien (Tage 6–8):
Lucca – vollständig erhaltene Stadtmauer, auf der man spazieren kann
Siena – Piazza del Campo und Dom, eine der schönsten Städte Italiens
Val d‘Orcia – die Postkarten-Toskana: Zypressenalleen, Pienza, Montepulciano (Vino Nobile)
Civita di Bagnoregio – die „sterbende Stadt“ auf ihrem Tuffelsen (kleiner Abstecher am Bolsena-See)
Orvieto – Domfassade aus Gold und Mosaik, unterirdische Stadt, Etruskergräber
Golf von Gaeta & Amalfiküste (Tage 9–10):
Sperlonga – weißes Küstenstädtchen mit der Grotte des Tiberius
Amalfitana (SS163) – 40 km Weltkulturerbe-Küstenstraße, jede Kurve ein Panorama
Ravello – Villa Rufolo und Villa Cimbrone, der berühmteste Balkon des Mittelmeers
Pompeji oder Capri – Tagesausflug am Ruhetag, beides bequem erreichbar
Cilento & Kalabrien (Tage 11–15):
Paestum – drei griechische Tempel, besser erhalten als in Griechenland selbst
Maratea – 22 m hohe Christusstatue über dem Golf von Policastro
Tropea – Altstadt auf dem Sandsteinfelsen, Santa Maria dell‘Isola, roter Zwiebel-Genuss
Capo Vaticano – Aussichtspunkte auf die Äolischen Inseln und den Stromboli
Reggio Calabria – die Bronzestatuen von Riace im Nationalmuseum, Blick auf Sizilien und Ätna
Sila-Nationalpark – Hochebene mit Seen und Kiefernwäldern, „Klein-Kanada“ Kalabriens
Basilikata & Apulien (Tage 16–18):
Matera – die Sassi-Höhlenstadt, UNESCO-Welterbe und Kulisse unzähliger Filme (Übernachtung im Höhlenhotel möglich)
Castel del Monte – das mystische achteckige Stauferkastell Friedrichs II.
Vieste & Gargano – weiße Altstadt am Kreidefelsen, die Küstenstraße SS89 gilt als Kurventraum
Monte Sant‘Angelo – Grottenheiligtum des Erzengels Michael (UNESCO), optionaler Abstecher
Abruzzen & Marken (Tage 19–20):
Campo Imperatore – „Klein-Tibet“: Hochebene auf 1.800 m unter dem Gran Sasso
Rocca Calascio – höchstgelegene Burgruine Italiens, direkt an der Strecke
Ascoli Piceno – Travertin-Altstadt mit der eleganten Piazza del Popolo
Riviera del Conero – weiße Kalkklippen und die schönsten Strände der Adria
Emilia-Romagna & Dolomiten (Tage 21–24):
San Marino – die älteste Republik der Welt, drei Festungstürme mit Panoramablick
Ravenna – byzantinische Mosaiken in acht UNESCO-Bauten, Grab des Dante
Dolomiten – Passo Giau und Tre Cime (optional), Cortina d‘Ampezzo als Abschluss-Höhepunkt
Großglockner-Alternative – wer noch nicht genug hat, nimmt am Tag 23 die Hochalpenstraße mit
Hinweise zur Planung
Rom wird auf Etappe 8 bewusst weiträumig östlich über das Bergland (Terni – Sora) umfahren, das erspart Großstadtverkehr und ZTL-Zonen und führt über deutlich schönere Motorradstrecken.
Nach jedem vierten Fahrtag ist ein Ruhetag mit optionaler kleiner Runde eingeplant. Die Ruhetagsorte (La Spezia, Amalfiküste, Sila, Conero) eignen sich jeweils für zwei Übernachtungen im selben Hotel.
Am San Bernardino (Tag 2) unbedingt die alte Passstraße statt des Tunnels nehmen – sie ist in der Regel von Juni bis Oktober geöffnet; bei Schnee bleibt der Tunnel als Ausweichroute.
Für die Dolomitenpässe auf der Rückfahrt gilt Ähnliches. Für die Schweiz-Durchfahrt wird keine Vignette benötigt, solange Autobahnen gemieden werden (sonst ca. 42 CHF).
Die Amalfitana ist in der Hochsaison stark befahren – früh am Morgen fahren. Für Neapel und Rom gilt: großräumig umfahren, Tankstopps außerhalb der Ballungsräume.
Alle Kilometerangaben sind Richtwerte für die Feinplanung. Fähroptionen (z. B. Villa San Giovanni – Messina für einen Sizilien-Abstecher) lassen sich bei Interesse einbauen.
Kurven, Kultur oder Cappuccino? Verrat uns, was Du willst und wo.
Unsere Empfehlungen
Ob Motorradwahl, passendes Equipment, Technik-Check oder Trainings: Wir arbeiten mit ausgewählten Herstellern, Händlern, Werkstätten und Veranstaltern zusammen, denen wir vertrauen. Hier und auf den anderen Seiten findest Du eine Auswahl an Links für Deine perfekte Vorbereitung.
Sicherheitsfahrtrainings
Besser vorbereitet auf die Strasse. Diese Trainings machen dich fit für jede Tour.
ADAC Motorrad-Trainings
Der Klassiker. Von Basis- bis Kurventraining auf abgesperrtem Gelände. Ideal für Neueinsteiger und Wiedereinsteiger.
Motorrad Action Team
Fahrtechniken, Kurvenspass, spezielle Frauen-Trainings sowie Alpen- und Rennstreckenfahrten.
Enduropark Hechlingen
Motorradtrainings in traumhafter Lage.
Melde Dich jetzt zum MOTO e GUSTO Newsletter an und verpasse keine exklusive Motorradreise, traumhafte Motorradtour, relevante Reisetipps oder besonderen Genussmoment mehr!
Wir verwenden Cookies, um dein Erlebnis auf unserer Website zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Website erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Verwalte Deine Cookie-Einstellungen:
Essential cookies enable basic functions and are necessary for the proper function of the website.
These cookies are needed for adding comments on this website.
Statistics cookies collect information anonymously. This information helps us understand how visitors use our website.
Google Analytics is a powerful tool that tracks and analyzes website traffic for informed marketing decisions.
Service URL: policies.google.com (opens in a new window)
SourceBuster is used by WooCommerce for order attribution based on user source.