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Abruzzen & Molise –
Italiens wilder Süden
Es gibt ein Italien, das kaum jemand kennt. Keine Reisebusse, keine überfüllten Pässe, keine Warteschlangen am Aussichtspunkt. Nur du, deine Maschine – und Straßen, die sich durch eine der letzten wilden Landschaften Europas ziehen.
Willkommen in den Abruzzen.
Hier ragt der Gran Sasso fast 3.000 Meter in den Himmel, hier durchqueren wir auf einsamen Bergstraßen die Hochebene von Campo Imperatore – das „kleine Tibet“ Italiens. Drei Nationalparks liegen vor unserer Haustür, in denen noch Wölfe und Braunbären zu Hause sind. Und dazwischen: Kurven ohne Ende, verwinkelte Bergdörfer, in denen die Zeit stehen geblieben scheint, und Ausblicke, die dich immer wieder zum Anhalten zwingen.
Im benachbarten Molise, der wohl unbekanntesten Region Italiens, wird es noch stiller. Straßen, auf denen dir stundenlang kaum ein Auto begegnet – dafür umso mehr Fahrfreude.
Unser Basisquartier Sulmona, die Heimatstadt Ovids, liegt mitten im Herzen dieser Landschaft. Von hier starten wir sternförmig zu unseren Tagesetappen – ohne tägliches Kofferpacken, dafür mit umso mehr Zeit für das, was Italien ausmacht: ehrliche Küche, guter Wein und Abende, an denen die schönsten Kurven des Tages noch einmal Revue passieren.
Ein Italien, wie du es noch nie erlebt hast. Fahren. Genießen. Staunen.
Motorradreise | 12 Tage | Basisquartier Sulmona | Genussfaktor: hoch
Abruzzen, 14.10.-25.10.2027
Willkommen in den Abruzzen. Die Reise
Unser Basisquartier liegt in Sulmona, der Geburtsstadt des Dichters Ovid – eine lebendige Kleinstadt zwischen drei Gebirgsmassiven. Von hier starten wir vier Sterntouren, ohne tägliches Kofferpacken.
Warum diese Reise?
Weil hier niemand hinfährt – und genau das der Luxus ist. Leere Kurven selbst im Hochsommer, Dörfer, in denen man noch Gast ist statt Tourist, und eine Küche, die ohne Schnickschnack auskommt und gerade deshalb unvergesslich bleibt.
Abruzzen & Molise – Italiens wilder Süden
Treffpunkt und Ausgangsort: Garmisch-Partenkirchen – zentral für Teilnehmer aus Süddeutschland und Österreich, gute Anbindung, Einroll-Abend mit Kennenlernen und Tourbriefing.
Garmisch → Padova: Über Seefeld und Innsbruck auf den Brenner, ab Trento die kurvige Valsugana (SS47) statt Autostrada. Abends Aperitivo an der Piazza dei Signori.
Padova → Perugia: Über Bologna, dann ab Cesena die E45 durch den Apennin nach Umbrien – ab hier wird’s kurvig. Übernachtung in der Altstadt von Perugia.
Perugia → Sulmona: Das erste Fahr-Highlight: durch die Valnerina nach Norcia, über die Piana Grande von Castelluccio, weiter über Amatrice und L’Aquila zur Safran-Hochebene von Navelli. Ankunft im Basisquartier Sulmona.
Unser Basisquartier in Sulmona, der Geburtsstadt des Dichters Ovid – eine lebendige Kleinstadt zwischen drei Gebirgsmassiven. Von hier starten wir vier Sterntouren, ohne tägliches Kofferpacken:
Gran Sasso. Über die Safran-Hochebene von Navelli hinauf zum Bergdorf Santo Stefano di Sessanio und zur Burgruine Rocca Calascio, der höchstgelegenen Festung des Apennin. Dann öffnet sich Campo Imperatore – eine Hochebene auf 1.800 Metern, die nicht umsonst Klein-Tibet genannt wird. Mittags gibt es Arrosticini, gegrillte Lammspieße, direkt am Straßenrand.
Majella. Enge Kehren hinauf nach Pacentro, einem der schönsten Dörfer Italiens, über den Passo San Leonardo ins Thermalstädtchen Caramanico Terme. Wir nehmen die legendäre Blockhaus-Straße unter die Räder – einen der härtesten Anstiege des Giro d’Italia.
Scanno & Nationalpark Abruzzen. Durch die spektakuläre Schlucht der Gole del Sagittario nach Scanno, weiter über den Passo Godi zum türkisblauen Barrea-See. Hier leben noch Bären und Wölfe – und abends stehen Bergkäse und Montepulciano d’Abruzzo auf dem Tisch.
Alto Molise. Der Geheimtipp zum Schluss: In Agnone besuchen wir die päpstliche Glockengießerei Marinelli, die seit 1339 in Familienhand ist – eine der ältesten Manufakturen der Welt. Dazu Caciocavallo-Käse und die Trüffelküche des Molise.
Sulmona → Ancona: kein Autobahn-Rückzug, sondern Abschiedsrunde: über Teramo nach Ascoli Piceno (Mittagsstopp an der Piazza del Popolo, eine der schönsten Italiens), dann am Fuß der Monti Sibillini durch die Marken an die Adria.
Ancona → Verona: Transferetappe über A14/A13, Zwischenstopp Ferrara oder Mantua. Abends Abschlussessen in Verona.
Verona → Garmisch: Über Brenner und Innsbruck zurück zum Ausgangspunkt, Ankunft am frühen Nachmittag.
Bist du dabei?
Dauer: 12 Tage mit An- und Abreise
Preise (vorläufig)
| Kategorie | Preis |
|---|---|
| 2 Fahrer im DZ (nur mit 2 Fahrern buchbar) | € 4.600,- |
| Fahrer im EZ | € 2.600,- |
| Fahrer mit Sozia im DZ | € 3.400,- |
Reiseleistungen
Ausführliche Roadmap mit allen Tagestouren und auf Wunsch die entsprechenden GPX-Files
2 Übernachtungen mit Frühstück in oder bei Garmisch-Partenkirchen – EZ oder DZ zur Einzelnutzung bzw. Doppelbelegung, je nach Buchung
9 Übernachtungen mit Frühstück in verschiedenen Hotels (3 und 4 *) – DZ zur Einzelnutzung bzw. Doppelbelegung, je nach Buchung
Parkplätze
9 geführte Motorradtouren in kleinen Gruppen (max. 5 Motorräder) mit Tourguide
ausführliches Briefing am Anreise-Abend und jeweils ein Tagesbriefing
Nicht enthalten
- An- und Abreise
- Benzin
- Verpflegung während der Touren und Getränke
- Autobahnvignette (bei Bedarf)
- Mautgebühren
- Reise-Rücktrittskostenversicherung
Wir empfehlen dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/
Reisekrankenversicherung!
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