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Der Saisonstart 2027
Zwei Touren dorthin,
wo im April schon Frühling ist

Die erste Ausfahrt des Jahres hat etwas, das keine andere hat. Das Motorrad steht seit Oktober in der Garage, der Helm riecht nach Winter, und beim ersten Anlassen weißt Du wieder genau, warum Du das machst.

Nur: Anfang April ist in Deutschland schwieriges Gelände. Die Alpenstraßen sind noch zu, auf den Höhenzügen liegt Schnee, und die klassischen Motorradreviere sind entweder gesperrt oder nass und kalt. Wer zu früh losfährt, verbringt den Tag im Nebel und kommt schlecht gelaunt nach Hause.

Also fahren wir nicht nach oben, sondern nach außen. An die Ränder, wo das Land flacher wird und der Frühling drei Wochen früher ankommt.

Zwei Richtungen, zwei Touren, zwei Wochenenden hintereinander: einmal ganz nach Westen, an die Saarschleife und in die Nordvogesen. Einmal ganz nach Osten, ins Elbsandsteingebirge und nach Böhmen.

Beide Gegenden haben dasselbe gemeinsam: Sie liegen tief genug, um im April zuverlässig fahrbar zu sein, sie sind um diese Jahreszeit menschenleer – und es schickt sonst kaum jemand Motorradgruppen dorthin. Das ist kein Zufall, sondern der Punkt.

Was beide Touren gemeinsam haben

  • Drei Fahrtage, dazu je ein Tag für An- und Abreise.
  • Zwei Standquartiere statt täglichem Kofferpacken, einmal wird gewechselt, mehr nicht.
  • Kurze Etappen, 205 bis 260 Kilometer am Tag. Für die meisten von uns ist das die erste richtige Ausfahrt seit Oktober, und die soll Spaß machen.
  • Grenzen, die man nicht mehr sieht. Auf beiden Touren fährst Du an einem einzigen Tag durch mehrere Länder.
  • Gutes Essen am Abend. Im Westen elsässisch und lothringisch, im Osten böhmisch und sächsisch. Beides auf seine Art eine Klasse für sich.
  • Kleine Gruppe, ein Guide, fertige GPX‑Tracks. Du musst nichts planen. Nur kommen und fahren.

Grenzgänger West
7. bis 11. April 2027
Saarschleife, Luxemburg, Lothringen, Nordvogesen

Vier Länder in drei Tagen, alles zwischen 200 und 580 Metern – die wettersicherste Ecke, die Deutschland Anfang April zu bieten hat. Wir starten an der Saarschleife, fahren durch die Felsenschluchten des Müllerthals und beenden die Tour mit einem Tag in den Nordvogesen, auf dem alle halbe Stunde eine Burgruine am Straßenrand steht.

Grenzgänger Ost
14. bis 18. April 2027
Elbsandstein, Böhmen, Zittauer Gebirge

Sandsteintürme über dem Flusstal, erloschene Vulkane in der Ebene und drei Länder an einem Vormittag. Diese Landschaft gibt es in Deutschland kein zweites Mal – und im April hast Du sie fast für Dich allein, während im Sommer dort kein Durchkommen ist.

Grenzgänger West
Saarschleife, Luxemburg, Lothringen, Nordvogesen

Grenzgänger Ost
Elbsandstein, Böhmen, Zittauer Gebirge

Der erste Kurventag des Jahres – und zwar dort, wo Anfang April schon wirklich Frühling ist. Vier Länder, drei Fahrtage, zwei Standquartiere und eine Gegend, die kaum ein Motorradfahrer auf dem Zettel hat. Wir eröffnen die Saison an der Saarschleife und beenden sie mit einem Tag in den Nordvogesen, an dem Du alle halbe Stunde an einer Burgruine vorbeikommst.

Wenn die Pässe noch zu sind

Hand aufs Herz: Anfang April ist Motorradfahren in Deutschland meistens eine Wette. Oben liegt noch Schnee, die schönen Höhenstraßen sind gesperrt, und wer zu früh losfährt, verbringt den Tag im Nebel und ärgert sich.
Es gibt eine Ecke, in der das anders ist. Ganz im Westen, da wo Deutschland, Luxemburg und Frankreich ineinander übergehen, liegt alles zwischen 200 und 580 Metern. Kein Schnee, kein gesperrter Pass, dafür der mildeste Frühling, den das Land zu bieten hat, und Straßen, auf denen im April schlicht niemand unterwegs ist.
 
Genau da starten wir in die Saison.
 
Tag für Tag
Mittwoch – Ankommen an der Saarschleife. Wir treffen uns am späten Nachmittag am Aussichtspunkt Cloef. Unter Dir macht die Saar ihre große Schleife, im Abendlicht sieht das aus wie gemalt. Danach in unserem Hotel in Losheim am See: Begrüßung, Routenbriefing und ein saarländischer Schwenker.
 
Donnerstag – Mosel, Schengen und die Kleine Luxemburger Schweiz. Wir rollen über Perl nach Schengen, den Ort, in dem die Grenzen abgeschafft wurden. Ein schöner Auftakt für eine Tour, die an drei Tagen mehr Grenzen überquert als manche Reise in zwei Wochen. Danach die luxemburgische Mosel hinauf, Kaffeestopp in Echternach und hinein ins Müllerthal: enge Felsenschluchten, Moos an den Wänden, Kurve an Kurve. Wer mag, hängt am Nachmittag noch Vianden und das Ourtal dran.
 
Freitag – Industriekultur, Bliesgau und die Festungslinie. Vormittags stehen wir in der Völklinger Hütte, dem einzigen Eisenwerk der Welt mit UNESCO-Titel. Das muss man einmal gesehen haben, auch wenn man sonst nichts mit Industrie am Hut hat. Danach durch den Bliesgau – weiche Hügel, kaum ein Auto – über die Grenze nach Lothringen, vorbei an der Zitadelle von Bitche, und am Abend kommen wir im Elsass an.
 
Samstag – Nordvogesen und Dahner Felsenland. Der Tag, für den die ganze Tour gebaut ist. Ein durchgehendes Kurvenband durch den Naturpark Vosges Du Nord und den Wasgau, rote Sandsteinfelsen, Burgruinen im Halbstundentakt, Mittagspause in einer Winstub in Wissembourg. Nachmittags rüber ins Pfälzer Felsenland, Kaffee am Deutschen Weintor mit Blick über die Reben, und dann auf kleinen Straßen zurück nach Frankreich. Vier Grenzübertritte an einem einzigen Tag – und Du merkst keinen einzigen davon.

Sonntag – Heimreise. Nach dem Frühstück geht es individuell nach Hause. Wer mag, fährt mit uns noch eine gemeinsame Auslaufetappe bis Karlsruhe.

Was diese Tour besonders macht
Wir fahren keine 300 Kilometer am Tag. Für die meisten von uns ist das die erste richtige Ausfahrt seit Oktober, und die soll Spaß machen und nicht in Arbeit ausarten. 215 bis 250 Kilometer pro Tag, viel Zeit für Stopps, gutes Essen am Abend – lothringisch, elsässisch, saarländisch, das ist in dieser Ecke alles eine Klasse für sich.
Und ganz nebenbei fährst Du durch eine Gegend, in die sonst kein Veranstalter seine Gruppen schickt.
 
Eckdaten
•Treffpunkt: Orscholz an der Saarschleife bzw. Losheim am See, Mittwoch ca. 16:00 Uhr
•3 geführte Touren · rund 710 Kilometer
•Tagesetappen: 215 bis 250 Kilometer
•Quartiere: 2 Nächte in der Nähe der Saarschleife, 2 Nächte in Strasbourg
•Länder: Deutschland, Luxemburg, Frankreich
•Gruppengröße: max. 5 Motorräder

Preise:

KategoriePreis
2 Fahrer im DZ (nur mit 2 Fahrern buchbar)1.550,00 €
Fahrer im EZ950,00 €
Fahrer mit Sozia im DZ1.250,00 €

Reiseleistungen:

ausführliche Roadmap mit allen Tagestouren und auf Wunsch die entsprechenden GPX-Files
4 Übernachtungen mit Frühstück – EZ oder DZ zur Einzelnutzung bzw. Doppelbelegung, je nach Buchung, Parkplätze
3 geführte Motorradtouren in kleinen Gruppen (max. 5 Motorräder) mit Tourguide
ausführliches Briefing am Anreise-Abend und jeweils ein Tagesbriefing

Nicht enthalten:

  • individuelle An- und Abreise
  • Benzin
  • Verpflegung während der Touren und Getränke
  • eventuell Eintrittspreise
  • Reise-Rücktrittskostenversicherung

Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/
Reisekrankenversicherung!

Sandsteintürme, erloschene Vulkane und drei Länder an einem Vormittag. Diese Tour führt Dich in eine Ecke, die die meisten nur von Postkarten kennen – und die im April völlig leer ist. Wir fahren die Böhmische Schweiz, bevor der Rest der Welt im Sommer dorthin fährt.

Eine Landschaft, die es nur einmal gibt
Manche Gegenden muss man erklären. Diese nicht, man muss sie nur einmal gesehen haben. Im Osten, da wo Sachsen in Böhmen übergeht, stehen erst Sandsteintürme über einem Flusstal, und ein paar Kilometer weiter südlich stehen einzelne Vulkankegel in der Landschaft, als hätte sie jemand einzeln hingestellt. Dazwischen: schmale Straßen, kleine Grenzübergänge, böhmische Dörfer und ein Preisniveau, bei dem das Mittagessen fast eine Nebensache ist. Im Sommer ist Hřensko unfahrbar voll. Mitte April ist dort niemand. Genau deshalb fahren wir jetzt.
 
Tag für Tag
Mittwoch – Ankommen im Elbsandstein. Treffpunkt am späten Nachmittag im Quartier in Dresden. Abends Briefing mit der Karte. Diese Tour hat mehr Grenzübertritte und mehr unaussprechliche Ortsnamen als alles andere in unserem Programm, und genau das ist der Reiz.
 
Donnerstag – Kirnitzschtal, Böhmische Schweiz und die Tisaer Wände. Wir starten mit der Kirnitzschtalstraße: enges Flusstal, Kurve an Kurve, links der Fluss, rechts die Wand. Über einen kleinen Grenzübergang rollen wir nach Böhmen, durch den Nationalpark und hinunter nach Hřensko. Zum Abschluss die Tiské stěny – ein Labyrinth aus Sandsteinfelsen, in dem Du zwischen den Wänden hindurchläufst und das kaum ein deutscher Gast kennt.
 
Freitag – Basaltkegel und die Porta Bohemica. Die Königsetappe. Wir fahren an der Elbe entlang zum Elbdurchbruch, der Porta Bohemica, machen Mittag am Marktplatz von Litoměřice – einer der schönsten Böhmens – und dann geht es mitten hinein ins Böhmische Mittelgebirge. Diese Landschaft aus einzeln stehenden Vulkankegeln gibt es in Deutschland nicht. Auf dem Weg nach Norden halten wir an der Panská skála, einer Wand aus senkrechten Basaltsäulen, und rollen am Abend ins Zittauer Gebirge.
 
Samstag – Zittauer Gebirge, Dreiländereck und Oberlausitz. Vormittags stehst Du an dem Punkt, an dem Deutschland, Polen und Tschechien zusammenstoßen. Danach Zittau, Herrnhut und die Umgebindehäuser von Obercunnersdorf – Fachwerk, wie Du es sonst nirgends siehst. Der ruhigste Tag der Tour, mit den meisten Stopps und dem entspanntesten Tempo. Abends Abschlussessen unterhalb der Bergkirche in Oybin.
 
Sonntag – Heimreise. Nach dem Frühstück individuell. Wer nach Süden fährt, nimmt das Erzgebirge mit und hat noch einen halben Fahrtag geschenkt.
 
Was diese Tour besonders macht
Du fährst an drei Tagen durch drei völlig verschiedene Gebirge und zweimal über eine Grenze, die man nicht mehr sieht. Die Etappen sind bewusst kurz gehalten – 205 bis 260 Kilometer –, weil hier alle paar Kilometer etwas steht, für das man anhalten will.
Und weil wir früh im Jahr fahren, hast Du das alles fast für Dich allein.
 
Eckdaten
•Treffpunkt: Dresden, Mittwoch 17:00 Uhr
•3 geführte Touren · rund 680 Kilometer
•Tagesetappen: 205 bis 260 Kilometer
•Quartiere: 2 Nächte in der Sächsischen Schweiz, 2 Nächte im Zittauer Gebirge
•Länder: Deutschland, Tschechien, Abstecher nach Polen
•Gruppengröße: max. 5 Motorräder
 

Preise:

KategoriePreis
2 Fahrer im DZ (nur mit 2 Fahrern buchbar)1.550,00 €
Fahrer im EZ950,00 €
Fahrer mit Sozia im DZ1.250,00 €

Reiseleistungen:

ausführliche Roadmap mit allen Tagestouren und auf Wunsch die entsprechenden GPX-Files
4 Übernachtungen mit Frühstück  – EZ oder DZ zur Einzelnutzung bzw. Doppelbelegung, je nach Buchung, Parkplätze
3 geführte Motorradtouren in kleinen Gruppen (max. 5 Motorräder) mit Tourguide
ausführliches Briefing am Anreise-Abend und jeweils ein Tagesbriefing

Nicht enthalten:

  • individuelle An- und Abreise
  • Benzin
  • Verpflegung während der Touren und Getränke
  • eventuell Eintrittspreise
  • Reise-Rücktrittskostenversicherung

 

Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/
Reisekrankenversicherung!

Gut zu wissen: In Tschechien gilt 0,0 Promille. Das böhmische Bier heben wir uns für den Abend auf. Eine Vignette brauchst Du nicht – Motorräder sind in Tschechien davon befreit.

Hast Du andere Ziele im Kopf? Verrat uns, was Du willst und wo. 

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