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Rumänien – Europas letztes großes Motorrad-Abenteuer
Wer auf der Suche nach echten Kurven, unberührter Natur und einem Land ist, das sich seine Ursprünglichkeit bewahrt hat, kommt an Rumänien nicht vorbei. Zwischen den Karpaten, jahrhundertealten Klöstern und weiten Ebenen liegt eines der letzten großen Abenteuer, das man mit dem Motorrad in Europa noch erleben kann.
Warum Rumänien Motorradfahrer verzaubert
Rumänien ist geografisch einzigartig: Die Karpaten ziehen sich in einem gewaltigen Bogen von rund 1.500 Kilometern durch das Land und teilen es in unterschiedlichste Landschaften von sanften Hügeln über dichte Urwälder bis zu Hochgebirgspässen jenseits der 2.000-Meter-Marke. Für Motorradfahrer bedeutet das: eine unglaubliche Vielfalt an Strecken, oft auf engstem Raum.
Die berühmtesten Straßen des Landes – Transfăgărășan und Transalpina – gehören zu den spektakulärsten Passstraßen Europas. Endlose Serpentinen, dramatische Höhenunterschiede und Aussichten, die den Atem stocken lassen, haben ihnen international Kultstatus verschafft. Doch Rumänien hat weit mehr zu bieten als diese zwei Ikonen: Unzählige Nebenstraßen durch das Apuseni-Gebirge, Bucovina oder das Szeklerland warten darauf, entdeckt zu werden, oft völlig ohne Verkehr.
Kultur und Geschichte am Straßenrand
Was Rumänien von anderen Motorrad-Destinationen unterscheidet, ist die Dichte an kultureller Substanz entlang der Strecke. Mittelalterliche Städte wie Sighișoara, Sibiu und Brașov erzählen von sächsischer Handwerkskunst und jahrhundertealter Stadtgeschichte. Die bemalten Klöster der Bucovina zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe und beeindrucken mit Fresken, die seit über 500 Jahren unter freiem Himmel überdauern. Schlösser wie Bran und Peleș, Burgen wie Corvin in Hunedoara oder die Ruinen von Poenari erzählen Geschichten von Fürsten, Kriegen und – natürlich – Dracula.
Dazu kommt eine lebendige, oft noch sehr ursprüngliche Alltagskultur: Pferdefuhrwerke auf Landstraßen, traditionelle Holzkirchen in der Maramureș, Hirten in den Bergen der Karpaten. Rumänien ist eines der letzten Länder Europas, in dem man auf einer Motorradtour tatsächlich noch das Gefühl bekommt, durch die Zeit zu reisen.
Naturschauspiele, die man so nirgends findet
Der Donaudurchbruch am Eisernen Tor, wo sich Europas mächtigster Fluss durch massives Gestein zwängt, gehört zu den eindrucksvollsten Naturphänomenen des Kontinents. Die Bicaz-Klamm mit ihren steilen Felswänden, der geheimnisvolle Rote See mit seinen versunkenen Baumstämmen oder die unterirdischen Salzwelten von Salina Turda zeigen: Rumänien überrascht auf jedem Kilometer aufs Neue.
Jetzt buchen und Kurvenglück sichern – die Plätze sind begrenzt!
16 Tage, 3 Länder,
1 Hintern in Not und
Serpentinen-Sucht:
Die Routenanimation ...
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Rumänien ruft. Bist du bereit?
Rumänien, 19.09.-03.10.2027
Es gibt Straßen, die dich einfach von A nach B bringen. Und es gibt Straßen, die etwas mit dir machen. Die von Rumänien gehören zur zweiten Sorte.
Wo Wildnis noch ein Gefühl ist
Stell dir vor: Der Motor brummt gleichmäßig unter dir, während sich die Straße wie ein Band durch die Ausläufer der Karpaten schlängelt. Links ein Abgrund, rechts dichter Wald, und vor dir. Kurve um Kurve ein Land, das sich seine Wildheit bewahrt hat. 16 Tage, drei Länder, eine Legende: Rumänien.
Salzburg → Budapest: Der Aufbruch
Die Reise beginnt bei Salzburg. Über A8 und A1 lassen wir die Alpen hinter uns, vorbei an Wien, bis am Abend die Lichter Budapests über der Donau funkeln. Der Alltag bleibt Kilometer für Kilometer zurück.
Budapest → Oradea: Grenzübertritt in eine neue Welt
Über die M5/M44 bzw. M3 geht es weiter Richtung Osten, bei Borș überquerst du die rumänische Grenze. Am Abend erwartet dich Oradea mit seiner prachtvollen Jugendstil-Altstadt. Ein erster Vorgeschmack auf das, was noch kommt.
Oradea → Turda: Ins Apuseni-Gebirge
Die erste echte Bergetappe: über Beiuș und den Vârtop-Pass, entlang des Arieș-Tals (DN75), tief hinein in die Wildnis des Apuseni-Gebirges. Am Ziel wartet ein Highlight der besonderen Art: das Salzbergwerk Salina Turda, eine unterirdische Welt aus glitzerndem Salz.
Turda → Vatra Dornei: Auf Draculas Spuren
Über Cluj-Napoca und Bistrița führt die Route zum Tihuța-Pass auf 1.201 Metern, besser bekannt als der legendäre „Borgo-Pass“ aus Bram Stokers Dracula. Nebel, Wald, Mythos: Hier spürst du, warum diese Region die Fantasie der Welt beflügelt hat.
Die Bucovina-Runde: Farbenpracht unter freiem Himmel
Ein Tag ganz im Zeichen der berühmten Moldauklöster: über den Transrarău mit seinen dramatischen Felsformationen zum Kloster Voroneț, wegen seines einzigartigen Blautons auch „Sixtinische Kapelle des Ostens“ genannt und weiter zu den UNESCO-Klöstern Moldovița und Sucevița, und über den Ciumârna-Pass, liebevoll „Palma“ genannt, zurück in die Berge.
Vatra Dornei → Miercurea Ciuc: Schluchten und Sagen
Die Bicaz-Klamm (Cheile Bicazului) zählt zu den spektakulärsten Schluchten Rumäniens. Steile Felswände, enge Kehren. Gleich dahinter liegt der geheimnisvolle Rote See (Lacul Roșu), aus dem versunkene Baumstämme ragen. Danach empfängt dich das Szeklerland mit seiner ganz eigenen Kultur.
Miercurea Ciuc → Brașov: Salz, Mittelalter und Kronstadt
Ein Zwischenstopp im Salzort Praid, dann weiter zur UNESCO-Altstadt Sighișoara, dem „rumänischen Rothenburg“ und Geburtsort von Vlad Țepeș, vorbei an der Kirchenburg Rupea, bis du in die alte Kronstadt Brașov einfährst.
Brașov → Curtea de Argeș: Die Königin der Karpaten
Der Tag beginnt mit dem legendären Schloss Bran, bekannt als „Draculas Schloss“, führt über Făgăraș und dann auf die komplette Transfăgărășan. Eine der spektakulärsten Straßen der Welt. Vorbei am glasklaren Bâlea-See, über den höchsten Punkt auf 2.042 Metern, hinunter zur geheimnisvollen Poenari-Burg und dem Vidraru-Stausee. Ein Tag, der sich für immer einbrennt.
Curtea de Argeș → Sibiu: Auf dem Dach Rumäniens
Über Râmnicu Vâlcea und Novaci erreichst du die Transalpina über den Urdele-Pass auf 2.145 Metern, die höchste Asphaltstraße Rumäniens. Serpentine für Serpentine geht es hinauf ins Reich der Wolken, bevor die Fahrt über Șugag nach Sibiu (Hermannstadt) hinunterführt.
Sibiu → Orșova: Burgen, Thermen, Donauufer
Die Burg Corvin in Hunedoara, eine der beeindruckendsten Gotik-Burgen Europas, markiert den Auftakt. Über Hațeg geht es weiter zum traditionsreichen Kurort Băile Herculane (Herkulesbad), bevor du erstmals auf die Donau triffst.
Die Donau-Etappe: Wo der Fluss auf Fels trifft
Die Kasan-Pässe und der Donaudurchbruch (Cazanele Dunării) zählen zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen Europas. Das monumentale Decebal-Felsrelief blickt über den Fluss, während die Uferstraße DN57 dich weiter nach Timișoara führt.
Timișoara & das Semenic-Gebirge
Ein Tag für Timișoara, das elegante „Klein-Wien“ mit seinen Barockfassaden, und für einen letzten Kurvenrausch: hinauf ins Semenic-Gebirge, über Reșița und Văliug, bevor die Runde nach Timișoara zurückführt.
Timișoara → Budapest → Salzburg: Die Heimreise
Über Szeged (M43/M5) geht es zurück nach Budapest, dann zurück nach Salzburg. Zwei Tage, um die vergangenen zwei Wochen Revue passieren zu lassen – über 3.000 Kilometer, unzählige Kurven, Momente, die bleiben.
Für alle, die den Kompromiss nicht kennen
Diese Reise ist keine Sammlung von Streckenkilometern. Es ist eine Begegnung mit Kultur, mit Natur, mit dir selbst.
Diese Tour ist nichts für Warmduscher des Alltags. Sie ist für Menschen, die wissen, dass die besten Geschichten dort beginnen, wo der Komfort aufhört. Für alle, die lieber einmal richtig leben als hundertmal nur existieren.
Rumänien. Deine Reise.
Pack die Regenkleidung ein, prüf den Reifendruck, und lass den Alltag hinter dir. Vor dir liegen Karpatenpässe, jahrhundertealte Kultur und eine Freiheit, die man nur auf zwei Rädern wirklich spürt.
Rumänien wartet nicht darauf, besucht zu werden. Es wartet darauf, erfahren zu werden.
Bist du dabei?
Dauer: 16 Tage mit An- und Abreise
Preise (vorläufig)
| Kategorie | Preis |
|---|---|
| 2 Fahrer im DZ (nur mit 2 Fahrern buchbar) | € 5.900,- |
| Fahrer im EZ | € 3.300,- |
| Fahrer mit Sozia im DZ | € 4.100,- |
Reiseleistungen
ausführliche Roadmap mit allen Tagestouren und auf Wunsch die entsprechenden GPX-Files
2 Übernachtungen mit Frühstück in oder in der Nähe von Salzburg – DZ zur Einzelnutzung bzw. Doppelbelegung, je nach Buchung
13 Übernachtungen mit Frühstück in verschiedenen Hotels (3 und 4*) in Ungarn und Rumänien – DZ zur Einzelnutzung bzw. Doppelbelegung, je nach Buchung
Parkplätze
14 geführte Motorradtouren in kleinen Gruppen mit Tourguide
ausführliches Briefing am Anreise-Abend und jeweils ein Tagesbriefing
Nicht enthalten
- An- und Abreise
- Benzin
- Verpflegung während der Touren und Getränke
- Autobahnvignette Österreich (bei Bedarf)
- Mautgebühren
- Reise-Rücktrittskostenversicherung
Wir empfehlen dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-/Reisekrankenversicherung!
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